„Datenjournalismus ist der wichtigste Trend“

 Was medienmäßig in den USA passiert, kommt mehr oder minder irgendwann auch hier an.  Interessant also, was Managerin Shazna Nessa von der US-Nachrichtenagentur Associated  Press über neue Trends berichtet. Dem Onlinemagazin Meedia verriet sie in einem Interview, welche  Social Media-Plattformen von US-Journalisten mehr und mehr zur Recherche genutzt  werden und  ob angesichts der Entwicklungen Redakteure heute genauso gut auch Techniker sein  müssen.

Shazna Nessa ist auch auf dem Hamburger Scoopcamp dabei, wo ab kommenden Mittwoch über die  Zukunft des Journalismus diskutiert wird. Die gebürtige Londonerin twittert übrigens unter @shazna. Mit in Hamburg: die beiden Deutsche Welle-Journalisten Marcus Bösch und Mirko Lorenz, ebenfalls Experten für Datenjournalismus.

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Datenjournalismus: „Der große Wandel kommt noch“

Das meint jedenfalls Lorenz Matzat in seinem Beitrag zum redaktionellen Umgang mit Daten und zur Zukunft der Berichterstattung. Der Politikwissenschaftler und Medienpädagoge sieht im data-driven journalism eine immer wichtiger werdende Nische, mit der sich jeder Journalist auseinandersetzen sollte. Mehr noch: Der öffentliche Zugang zu Datenbanken sowie die Möglichkeit, gewonnene Infos mit speziellen Tools zu visualisieren, machen künftig Datenjournalisten notwendig. Redakteure also, die sowohl gut recherchieren als auch Daten bewerten können und außerdem wissen, was technisch in ihrem Medium umsetzbar ist.  Weiterlesen