Datenjournalismus selbst probiert – dritter Schritt: noch tiefer nach Daten graben

Jeder hat sich im Web schonmal stundenlang den Wolf gesucht nach den richtigen Zahlen. Wie kommt man schnell an Infos, die nicht in Datenbanken stehen? An der Stelle wird Datenjournalismus eigentlich erst richtig spannend – wenn Zahlen aus normalen Webseiten und Dokumenten herausgekratzt werden müssen.

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Als Journalist starten: Tipps für frische Freie – Teil 1

dapd insolvent, Financial Times am Ende, bei Gruner und Jahr, ZDF und anderswo Hunderte Stellen weniger: Richtig ans Herz legen möchte man den Journalistenberuf derzeit eigentlich niemandem. Wer es sich dennoch nicht ausreden lässt, was kann man dem raten? Selbst Kollegen, die lange im Geschäft sind, zucken da derzeit mit den Schultern. Welche Tipps aber haben die Medienmenschen, die sich intensiv mit dem Wandel ihrer Branche auseinandersetzen? Vier von ihnen habe ich gefragt, als das Beratungsbüro Kreacon mich zu einem Workshop für Journalismus-Newcomer einlud.  Weiterlesen

Datenjournalismus selbst probiert – zweiter Schritt: die richtigen Daten finden

So, nachdem ich im ersten Schritt mich mit Excel angefreundet habe, kommt jetzt das Basteln mit Daten. Doch wie geht man am besten vor? Gibt es einen Step-by-step-Plan zur perfekten Datenstory?

Den typischen Workflow bei einer Analyse hat Simon Rogers, ehemaliger Dateneditor beim Guardian, auf seiner Website aufgezeichnet (eine deutsche Übersetzung von David Bauer gibt es hier). Die Vorgehensweise ist wie bei jeder Recherche: Am Anfang steht eine klar formulierte Frage, von der aus nach verfügbaren Zahlen gesucht wird. Dann also losgekramt!

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(Foto: Pixabay auf Pexels.com)

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Datenjournalismus selbst ausprobiert – erster Schritt: Excel begreifen

Mathe war nie mein Lieblingsfach, und das Statistikseminar an der Uni – naja, besser Schwamm drüber. Jetzt aber kasteie ich mich freiwillig mit Zahlenbergen und Excel-Tabellen: Denn ich will die Grundlagen des Datenjournalismus lernen, zumindest begreifen. Zum einen hoffe ich, dass man beim Datenkramen neue, interessante Themen und Zusammenhänge findet. Zum anderen gibt es immer mehr öffentlich verfügbare Daten, und der versierte Umgang damit wird ein Plus und vielleicht auch ein Muss für jeden (freien) Journalisten sein: „Daten sind das neue Öl“. In den kommenden Wochen und Monaten will ich hier ein kleines Datenjournalismusprodukt – zu welchem Thema, steht noch nicht fest – zustande zu bringen: als Infografik, als Tabelle, wie auch immer.

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