Die eigene Webseite: Sieben Beispiele, wie sich Journalisten präsentieren

Eine Website ist das Aushängeschild eines Freiberuflers: Doch wie sollte es aussehen? Was wirkt modern? Wie gehe ich mit Fotos um, und welche Schriftart sieht gut aus? Gefühlte zigtausende Designvorlagen lassen fast jeden Homepage-Frischling verzweifeln: Wenn Du eine eigene Seite hast und beim Webdesign so wie ich eher Laie bist, weißt Du, wovon ich rede. Mal ganz davon abgesehen, was denn nun alles drauf sollte. Zeige ich in der Hauptsache Arbeitsproben, oder stelle ich mich als Persönlichkeit in den Mittelpunkt?

Mann malt mit Farben, Creative Commons CC0 stocksnap.io

Dieser Artikel soll mit ein paar Best-Practise-Beispielen Euch bei solchen Entscheidungen helfen.  Per Google und Zufallsprinzip habe ich sieben Webseiten von Journalisten herausgesucht und dem Leipziger Webdesigner Martin Hahn gezeigt. Er beschäftigt sich seit 15 Jahren mit Webdesign und ist Autor des Buches Webdesign – das Handbuch zur Webgestaltung.

Weiterlesen

Advertisements

Wie sich Lokaljournalismus ändern muss, #deutschlandspricht und Radioprobleme: Die Lieb-Links vom Juni

Lieber Blogleser, liebe Blogleserin, auch im Juni gab’s Artikel zum Thema Medien sowie gute Reportagen, die zu schade sind, um sie in der Infoflut untergehen zu lassen.

So zur Vertrauenskrise des Journalismus: Schon oft bejammert und analysiert. Der Deutschlandfunk hat mehrere Studien dazu unter die Lupe genommen. Fazit: Mehr Distanz zu den Mächtigen würde gut tun. Journalisten sind mittlerweile zu oft Teil der Elite. Zudem kommen zu viele Themen „von oben“, doch zu wenige „von unten“ in die Agenda. Also: Arbeiter und Bauern in die Redaktionen! Oder wie früher in der DDR Volkskorrespondenten heranziehen. Der ganze Artikel dazu hier.

Volkskorrespondenten im Leipziger Ratskeller 1952. Quelle: Deutsche Fotothek
Volkskorrespondenten wurden in der DDR oft die freien Mitarbeiter der Lokalzeitungen genannt: Eine wichtige Form der Massenverbindung des sozialistischen Journalismus, wie es damals hieß. Hier ein Lehrgang in Leipzig 1952. (Quelle: Deutsche Fotothek‎ [CC BY-SA 3.0 creativecommons.org, via Wikimedia Commons])
Weiterlesen

Lieb-Links von Februar: Über Neukölln, Podcast-Liebe und den Medienkonsum der Kubaner

Gutgemachten Journalismus oder interessante Medien-Artikel teile ich gern bei Twitter. In der Tweetflut gehen sie aber schnell wieder verloren – deshalb gibt’s ab jetzt die „Lieb-Links“: Themen anders als sonst aufgemacht, gut geschriebene Reportagen, Sachen die man selten liest.

Weiterlesen

#bsen: Sachsens erste Bloggerkonferenz

Sachsens erste Bloggerkonferenz „Blogger spinnen ein Netzwerk“ (#bsen) hat stattgefunden – endlich! Nu simmer nich grad das Blogger-Bundesland Nummer Eins, mit ungefähr 450 Blogs und Onlinemagazinen. Zum Vernetzen gibt es zwar schon eine facebook-Gruppe und lokale Stammtische. Dass sich etwa 80 Blogger mal unter einem Dach treffen zum Kennenlernen und Diskutieren, dass Sachsens Szene sich für Kooperationsinteressierte bündelt und generell stärker auf sich aufmerksam macht – das war mehr als überfällig. Diese Premiere ist aus meiner Sicht wirklich gut gelungen. Und der Hashtag #bsen stand für eine Weile bei den Twitter-trending topics vorne :-). Dass es wie bei jedem Debüt auch noch Luft nach oben gibt, ist ebenso klar. 20160501_154400 Weiterlesen

Als Journalist starten: Tipps für frische Freie – Teil 1

dapd insolvent, Financial Times am Ende, bei Gruner und Jahr, ZDF und anderswo Hunderte Stellen weniger: Richtig ans Herz legen möchte man den Journalistenberuf derzeit eigentlich niemandem. Wer es sich dennoch nicht ausreden lässt, was kann man dem raten? Selbst Kollegen, die lange im Geschäft sind, zucken da derzeit mit den Schultern. Welche Tipps aber haben die Medienmenschen, die sich intensiv mit dem Wandel ihrer Branche auseinandersetzen? Vier von ihnen habe ich gefragt, als das Beratungsbüro Kreacon mich zu einem Workshop für Journalismus-Newcomer einlud.  Weiterlesen

Ägypten, Gutjahr und deutsche Medien: Mehr Vernetzung, bitte!

Richard Gutjahr ist zurück aus Ägypten, die deutschen Fernsehsender und Onlineportale haben nach etlicher Kritik ihre Berichterstattung über Kairo erweitert. Interessant wird sein, ob Sender und Verlagshäuser aus den Schwachpunkten lernen – und ob das Beispiel Gutjahr sie überzeugt, häufiger mit Bloggern bzw. freien bloggenden Kollegen zusammenzuarbeiten.  Weiterlesen

Ein Universalwerk für’s digitale Zeitalter

Journalismus und Medienbranche stecken im radikalen Umbruch – doch die Lehrbücher sind noch (fast) dieselben wie vor 30-40 Jahren. Ein neues Kompendium muss her, überlegte der Journalist und Dozent Christian Jakubetz laut in seinem Blog – und löste großes Echo aus. Nun sind die ersten Leseproben für das Buch gesammelt, das den Titel „Universalcode – Journalismus im digitalen Zeitalter“ tragen soll. Und der (medienaffinen) Netzgemeinde dürften viele der Autoren gut bekannt sein: Unter anderem Dirk von Gehlen, Blogger und Chef von jetzt.de, Medienjournalistin und Twitterfan Ulrike Langer, der Journalist und Blogger Richard Gutjahr, Simon Kremer, der schon etliche große Multimediareportagen produziert hat. Und: Heribert Prantl ist dabei – er schreibt das Vorwort.  Weiterlesen