Auf in eine neue Dimension: Dieses Blog kann man jetzt hören!

Richtig gelesen, liebe Blogleser, vom Medienpraxis-Blog gibt es ab sofort auch was auf die Ohren! Auf der Podcast-Plattform podigee.com werdet Ihr unter dem Podcast „Hinhörer“ künftig Interviews mit Redakteuren, Reportern und anderen Medienmenschen finden. Einen Podcast zu produzieren wollte ich schon lange mal ausprobieren – als Ergänzung zu Artikeln und Interviews hier auf’m Blog. In der ersten Episode gibt der Radiojournalist Joachim Dresdner Tipps zur Interviewführung: Hier könnt Ihr sie hören und natürlich auch downloaden! Joachim hat seine Tipps außerdem nochmal in einem Artikel zusammengefasst – aber in ganzer Ausführlichkeit hört Ihr sie im Podcast.

Älteres Mikrophon und Radio

Die erste Folge ist noch rough und „ungeschminkt“, schicke Jingles und ein tolles Coverbild kommen noch. Hört mal rein und schreibt hier, ob’s Euch gefallen hat – und wen Ihr gern mal zu welchen Fragen im Interview hättet!

15 Titelblätter, die heute so nicht mehr möglich wären

„Ich hab da was geerbt, das könnte für dich interessant sein“, rief mich ein Verwandter vor Jahren an. Als wir uns trafen, drückte er mir ein dickes, Kilo schweres Bündel in die Hand. Tausende Blatt Papier, die an den Rändern oft schon etwas bröselten. „Alte Zeitungen, und du bist doch Journalist, kannst vielleicht was anfangen damit.“

Es waren Ausgaben der Berliner Illustrirten Zeitung, die ersten von 1911, die letzten von 1919. Warum sie aufgehoben wurden und auch in knappen Kriegszeiten nicht als Kohleanzünder endeten – keiner weiß es. Vielleicht, weil die BIZ einer der herausragenden Zeitungen ihrer Ära war, wie ich später las? Die erste richtige Illustrierte in Deutschland. Neu damals: Die vielen groß aufgemachten Fotos, dazu ein Mix aus paar aktuellen Nachrichten, dem Leserroman, etwas Kultur und Tratsch. Nicht zu schwer verdaulich, dennoch nicht belanglos, und immer auch patriotisch. Man hatte gern mal den Kaiser auf’m Titel. Zu Kriegszeiten wurden eigene Verluste meist verschwiegen, die der anderen dafür umso stärker herausgehoben.

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2016: Drei Dinge, die ich als Blogger gelernt habe – und ein Lesetipp

2016 steht nicht unbedingt im Verdacht, sich als tolles Jahr für Medienmacher ins Geschichtsbuch einzuschreiben. Lügenpresse-Diskussionen, Anschläge, Trump-Wahl: Für mich als Journalist waren es die bisher herausforderndsten Monate – und zum Bloggen hier fehlte oft die Zeit. Neun Artikel waren es im Ganzen: Trotzdem stehen jetzt, Ende Dezember, so viele Besucher und so viele Aufrufe wie noch nie in der Statistik :-). Deshalb ein Blick voraus auf das neue Jahr – doch auch einer zurück auf das, was von 2016 hängen bleibt.20160501_154400 Weiterlesen

Fazit der Blogparade „Journalismus studieren – ja oder nein?“

„Journalismus studieren – ja oder nein?“ hieß die Frage dieser Blogparade – und es sind gute, interessante Antworten per Blogartikel und Twitter zusammengekommen. Die Tendenz: ein eindeutiges Ja – doch mit ergänzenden Hinweisen.

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Nicht Journalismus ODER, sondern Journalismus UND noch eine andere Fachrichtung sollte man studieren – so das Resümee der Blogparade (Foto: Uni Innsbruck, CC BY-NC 2.0).

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Journalismus-Studium? Ja – gerade heute

„Journalismus studieren – ja oder nein?“ ist das Thema der ersten Blogparade, die hier auf dem medienpraxis-Blog läuft. Anna von Garmissen hat dazu einen Gastbeitrag geschrieben. Vielen Dank, Anna :-)!

Du studierst Publizistik? Bist Du verrückt? Als ich mich Mitte der 90er Jahre an einer großen Universität einschrieb, erntete ich viel Skepsis aus meinem Umfeld. Wie sich herausstellte, waren die Zweifel zumindest vordergründig berechtigt. Schon im ersten Proseminar wurde klar: Zwischen der Arbeit in einer Redaktion und dem, was Kommunikationswissenschaftler so treiben, liegt eine Riesenkluft. Und keiner interessiert sich wirklich für die Gegenseite. Nach einigen Semestern habe ich  gewechselt. Nicht die Fachrichtung, sondern die Uni: Heraus aus dem Massenbetrieb, hinein in einen kleinen, dafür wendigen und praxisnahen Journalistik-Studiengang.

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Aufruf zur Blogparade: Journalismus studieren – ja oder nein?

Die Frage ist fast so alt wie die nach Henne und Ei und immer wieder wird diskutiert darüber. Vor kurzem fragte mich eine Gymnasiastin, welche Praktika ich empfehlen könnte für einen guten Einstieg in die Medien. Hier fiel mir die Antwort leicht. Aber ob ich die Frage nach einem Journalismus-Studium so leicht hätte beantworten können, bin ich mir nicht sicher.

Bei Juristen, Biologen oder Marketingmanagern würde keiner auch nur auf die Idee kommen, ein entsprechendes Studium in Frage zu stellen. Beim Journalismus aber schon. Einem Gebiet, das sich immens wandelt und in dem Kenntnisse und Fertigkeiten aus vielen Bereichen gefordert sind: Denn als Redakteur darf man auch oft Techniker, Fotograf oder Social Media Manager sein und dazu noch einiges vom Presserecht wissen. Reicht eigentlich für ein Studium, oder?

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Journalismus studieren – oder besser doch etwas anderes wie Anglistik, BWL oder Chemie?

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„Wichtiger noch als elegantes Schreiben sind Wühlerqualitäten“: Sechs Tipps für frische Freie von Reporter Ulrich Wolf („Sächsische Zeitung“)

2015 wurde er zum „Journalisten des Jahres“ gewählt, im April 2016 erhielt er gemeinsam mit zwei seiner Kollegen den Wächterpreis der deutschen Tagespresse: Ulrich Wolf von der Sächsischen Zeitung in Dresden. Das Medium-Magazin lobte ihn für seine Recherchen zur Vergangenheit von Pegida-Gründer Lutz Bachmann, und weil er sich Montag für Montag erneut zwischen die Pegida-Demonstranten stellte, trotz Pöbeleien und persönlicher Angriffe. Reporter in Dresden, der Pegida-Stadt: In deutschen Lokalredaktionen dürfte es wohl kaum einen Job dieser Art geben, der in den letzten Monaten herausfordernder war. Hier, wo Brüche in der Gesellschaft deutlicher zu Tage treten als anderswo, Journalisten auch tätlich angegangen werden und zudem die Polizei manchmal ganz eigene Auffassungen von Pressefreiheit vertritt. Was rät einer, der in solchem gesellschaftlichen Klima arbeitet, jungen Kollegen? Rät er überhaupt zum Schritt in die Medien? Auf jeden Fall, sagt Ulrich Wolf: „Denn Journalismus wird wieder wichtiger in seiner Funktion als Schleusenwärter, als Orientierung in der Flut von Infos und Gerüchten“, begründet der 51-jährige. 

Seine Recherchen zur Vergangenheit von Pegida-Gründer Lutz Bachmann haben ihn über Dresden hinaus bekannt gemacht: Ulrich Wolf ist Reporter bei der "Sächsischen Zeitung". Foto: kairospress
Seine Artikel und Recherchen zu Pegida und zur Vergangenheit von dessen Gründer Lutz Bachmann haben ihn bekannt gemacht: Ulrich Wolf ist Reporter bei der „Sächsischen Zeitung“ in Dresden. Foto: kairospress

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#bsen: Sachsens erste Bloggerkonferenz

Sachsens erste Bloggerkonferenz „Blogger spinnen ein Netzwerk“ (#bsen) hat stattgefunden – endlich! Nu simmer nich grad das Blogger-Bundesland Nummer Eins, mit ungefähr 450 Blogs und Onlinemagazinen. Zum Vernetzen gibt es zwar schon eine facebook-Gruppe und lokale Stammtische. Dass sich etwa 80 Blogger mal unter einem Dach treffen zum Kennenlernen und Diskutieren, dass Sachsens Szene sich für Kooperationsinteressierte bündelt und generell stärker auf sich aufmerksam macht – das war mehr als überfällig. Diese Premiere ist aus meiner Sicht wirklich gut gelungen. Und der Hashtag #bsen stand für eine Weile bei den Twitter-trending topics vorne :-). Dass es wie bei jedem Debüt auch noch Luft nach oben gibt, ist ebenso klar. 20160501_154400 Weiterlesen

„Bloß nicht Journalismus studieren – und sich streitbar in die Redaktion einbringen“: Sieben Tipps für frische Freie von „Tagesspiegel“-Redakteur Sidney Gennies

2008 lobte ihn die „Main-Post“ für seine gelungene Rede als Schülersprecher auf einer Abiturfeier. Acht Jahre später ist Sidney Gennies bei einer der wichtigsten deutschen Tageszeitungen in einem der bedeutendsten Ressorts zu Hause: Beim Tagesspiegel ist er mit zuständig für „Die Dritte Seite“. Traditionell das Print-Aushängeschild, mit großen Reportagen und investigativen Stories. Ein großer Sprung also – mit vielen Zwischenstationen: Mit 15 war er bereits freier Schreiber bei der Lokalzeitung in Bad Neustadt und später in Würzburg, studierte nach dem Zivildienst Islamwissenschaften an der FU Berlin und der American University in Kairo. Das Volontariat absolvierte er beim Tagesspiegel. Als freier Journalist war er unter anderem für ZEIT-Online und jetzt.de tätig. Mit 24 setzt ihn das medium magazin auf die Liste der 30 besten Journalisten unter 30.

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Sidney Gennies ist beim „Tagesspiegel“ mit verantwortlich für das Aushängeschild der Zeitung, die dritte Seite. Foto: Kai-Uwe Heinrich/Tagesspiegel

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„Webvideo lernen, sich was trauen und Haltung zeigen“: Sieben Tipps für frische Freie von Christiane Wittenbecher, Webvideoreporterin (DIE WELT/N24)

Irak, Lesbos, Moskau: Mit ihrer VJ-Kamera und per Periscope-Livestream hat Christiane Wittenbecher schon aus etlichen Ecken der Welt berichtet. In kurzer Zeit hat sie viel an journalistischer Erfahrung gesammelt und war oft beim Start neuer Projekte dabei. Eigentlich seien Medien nie ihr Traumberuf gewesen, doch beim Leipziger Uniradio mephisto 97.6 kam die Begeisterung für Features, Reportagen und Satire im Radio auf. „Erste schmerzhafte Lernerfahrung war, dem Interviewpartner niemals das Reportermikro in die Hand zu geben“, erzählt Christiane. Nach Studium sowie MDR-Volontariat ging sie in ihre Heimat Sachsen-Anhalt zurück. Hier arbeitete sie beim MDR frei für Radio, Fernsehen und Online und entwickelte bereits ein eigenes VJ-Format fürs TV, das wöchentlich ungewöhnlich erzählte Geschichten über schräge und subkulturelle Trends zeigte.

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Christiane Wittenbecher auf dem MediaHackDay bei Springer im November 2014. Sie ist Reporterin im Webvideoteam von WELT und N24. Foto: Martin Heller/Webvideoblog.de

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Sechs Newsletter von Journalisten, die für Journalisten interessant sein könnten

Wie oft die E-Mail schon totgesagt wurde! Altmodisch in der Handhabung, und viral kann sie auch nicht! Als Newsletter aber feiert sie seit kurzem fröhliche Revivals. Klar: Mails sind DAS Mittel zur Kundenansprache, schreibt fast jeder der vielen Onlinemarketing-Ratgeber. Auch mehr und mehr (freie) Journalisten nutzen den Elektrobrief und empfehlen sich so beispielsweise als Spezialisten für ein Themengebiet. Einen guten Newsletter zu finden ist manchmal gar nicht so einfach, habe ich selbst festgestellt. Und empfehle deshalb die folgenden gern weiter!

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pixabay.com, Fotografin: Anne-Onyme (CC0 Public Domain)

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„Das Netzwerk aus Volozeiten macht Bewerbungen überflüssig“: Fünf Tipps für frische Freie von Anja Datan-Grajewski

Auf einem spannenden Berichtsfeld hat sie den Sprung ins Freisein gewagt: Anja Datan-Grajewskis Steckenpferd sind die Länder Osteuropas, besonders Polen und die Ukraine. Als Journalistin pendelt sie zwischen Leipzig und Warschau. Osteuropastudium in Chemnitz, Journalistik in Leipzig, MDR-Volo, danach Stipendien in Polen und Kiew – ein Werdegang, der geradezu aufs Arbeiten auswärts hinzuführen scheint: „Mal ins Ausland gehen wollte ich von vornherein“, erzählt die 30-jährige.

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Zwei Jahre nach der Kiewer Maidan-Revolution hat sie die Stimmung der Ukrainer in einem Straßenblog eingefangen: Anja Datan-Grajewski ist als freie Journalistin in Osteuropa unterwegs. Foto: Julia Kochetova

Zwei Jahre sammelte sie Radio- und Fernseherfahrungen bei MDR Sachsen-Anhalt. Derzeit arbeitet sie hauptsächlich für das MDR-Magazin Heute im Osten, und ihr Blog „Postmaidan“ brachte ihr neben viel Online-Echo und Berichten bei MDR Aktuell und Heute im Osten auch eine Foto-Ausstellung in Warschau ein. Noch ist sie ganz frisch als Selbständige: Aber wie hat sie ihren Weg ins Freisein gefunden?

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Abschied von der Mittelwelle

Es rauschte und fiepte, Stimmen und Musik klangen meist etwas dumpf – doch egal, man hatte das Ohr an der großen weiten Welt! Die Mittelwelle war das Zuhause für’s Radio in dessen Geburtsstunde. Nun, 92 Jahre und zwei Monate nach der ersten Ansage aus der „Sendestelle Berlin“, verabschieden sich Deutschlands Hörfunksender von dieser Wellenlänge. Ende 2015 ist Schluss! Joachim Dresdner, Radiojournalist und gelernter Studiotechniker, schaut deshalb auf die Hörfunkgeschichte zurück. Der erste Gastbeitrag hier im Blog!

Radios Anfang – und der schnelle Weg zum Propaganda-Instrument

Der Foxtrott „Wenn die Jazzband spielt“ soll zum Auftakt 1923 gesendet worden sein, auf Welle 400. Nur 10 Jahre später hatte der Mittelwellenrundfunk seine Unschuld verloren, als sich die Sender des „Großdeutschen Reiches“ zusammenschalteten, um Reden der Naziführer in jeden Winkel zu übertragen. Wenn eine Ansprache für die „deutschen Volksgenossen“ angekündigt war, hatten sich die Firmenbelegschaften vor dem Lautsprecher einzufinden.

Die 20er Jahre: Lange vor Gründung der heutigen öffentlich-rechtlichen Sender beginnt die Geschichte des Radios in Deutschland. Am 29. Oktober 1923 strahlt „Die Sendestelle Berlin, Voxhaus“ um 20.00 Uhr erstmals den „Unterhaltungsrundfunk“ aus. (Quelle: http://bit.ly/1OLSIKQ)

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„Journalisten sollten gute Menschenkenntnis besitzen – und echte Neugier spüren lassen“: Sieben Tipps für frische Freie von Radiojournalist Joachim Dresdner

Wer nachmittags DT64 anschaltete, hat auch ihn gehört: Joachim Dresdner. (Foto: privat)
Wer nachmittags DT64 anschaltete, hat auch ihn gehört: Joachim Dresdner. (Foto: privat)

„DT64“: Der Name bringt noch immer viele Radiofans zum Schwärmen, auch wenn es die Station so schon lange nicht mehr gibt. Die „Power von der Eastside“ – so einer ihrer Slogans – spielte nicht nur Pop, sondern auch alternative Bands, Heavy und Weltmusik, und schnitt in Magazinen neben Politik auch Themen wie Sexualität an. Ihre Moderatoren trafen mit ihrer schnodderig-lockeren, aber nie flachen Ansprache einen Ton, den viele suchten. Lutz Schramm, Stephan Lasch oder Marion Brasch und Sylvia Hahnisch kannte man in der ganzen Republik. Ein Radio, das sich freier anfühlte als die meisten anderen DDR-Programme und das in der Wendezeit als kritischer Begleiter hervorragte: Als es Anfang der 1990er abgeschaltet werden sollte, gingen Zehntausende zum Protest und zu Mahnwachen auf die Straße.

Einer derer, die in den 1980ern das Programm mitgestalteten, war Joachim Dresdner. Zuerst absolvierte er im Funkhaus in der Berliner Nalepastraße eine Ausbildung zum  Studiotechniker, doch schnell interessierte ihn, was seine Journalisten-Kollegen machten. Es folgen Aufträge beim Berliner Rundfunk, Journalistik-Fernstudium, schließlich gut elf Jahre Jugendradio: Er moderierte das Nachmittagsmagazin DT64 direkt, die abendliche Talkshow Gaststube sowie die Politsendung Antwort sofort, in der Hörer zu aktuellen Themen Fragen stellen konnten. Auch an den populären Mensch, Du-Diskussionssendungen hat er mitgewirkt. „Diese inhaltliche Breite ist etwas, von dem ich immer noch zehre“, erzählt er. Heute arbeitet er als freier Journalist für den Deutschlandfunk, den MDR und den Bayerischen Rundfunk. Weiterlesen

#darumfrei: Freiberuflichkeit ist anstrengend, nervig – und großartig

Warum will keiner als freier Journalist arbeiten? Das fragten sich die “Fit für Journalismus”-Blogger Bettina Blaß und Timo Stoppacher, als sie vor kurzem mit Studenten diskutierten. Beide sind gern selbstständig und haben deshalb die Blogparade #darumfrei gestartet. Hier ein paar Gedanken von mir: Nicht 100 Prozent pro-frei und endlos begeistert, aber positiv abwägend.

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Freie können sich ihre Arbeitsbedingungen angenehm gestalten, doch meist arbeiten sie mehr Stunden pro Woche als Festangestellte im gleichen Job. (Foto: Alexander Mils auf Pexels.com)

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