Wie muss ein gutes Erklärvideo aussehen, Markus Stein?

Wenn neben Claus Kleber im Studio ein Satellit landet, haben sich vorher Grafikredakteure Gedanken gemacht. Einer von Ihnen: Markus Stein. Er arbeitet vor allem für die heute-Nachrichten des ZDF, das heute journal sowie die heute+. Sein Thema: Erklärvideos. Für viele Newssendungen werden sie immer wichtiger. „Ein solches Video muss nicht nur Fakten liefern, sondern auch emotional ansprechen“, sagt Markus Stein. Dem medienpraxis-Blog erzählt er, wie ein Grafikredakteur beim Fernsehen arbeitet. Und was die Programme bringen, mit denen jeder selbst Erklärvideos herstellen kann.

markus_stein
Markus Stein ist Diplomdesigner und hat sich auf Erklärvideos spezialisiert. (Foto: privat)

Weiterlesen

Advertisements

Wie man einen Fernsehbeitrag aufbaut – Teil 3: Schneiden und texten

Nachdem es in den vorigen Posts um Aufbau und Dreh von Fernsehbeiträgen ging, widmen wir uns nun dem  Text. Oder besser gesagt: Bild und Text. Denn beides bildet für die Zuschauer eine Einheit. Da visuelle Informationen für unser Gehirn stets eindrücklicher sind als das gesprochene Wort, steht immer die Frage: Passt mein Text zum Bild? Denn das Bild „führt“, Kommentar und Musik sind quasi nur „Diener“. Einen gut strukturierten TV-Beitrag erkennt man unter anderem  daran, dass er auch ohne Ton eine Geschichte erzählt. Probier es mal aus und drücke beim Fernsehen die Stummtaste :-)!

Weiterlesen

Wie man einen Fernsehbeitrag aufbaut – Teil 2: Bilder finden!

Willkommen zum zweiten Teil! Diesmal: Wie finde ich Bilder für Sachen, die man eigentlich nur schwer darzustellen kann? Viel zu häufig sind, wenn es z.B. um Computerthemen geht, die immer gleichen Symbolisierungen zu sehen: Blinkende PC-Lämpchen, Kabel, Finger die über eine Tastatur flitzen und Menschen vor Bildschirmen. Ein Bilderteppich, der oft auch eher suboptimal zum Thema passt. Um den eigenen Ideen etwas auf die Sprünge zu helfen, hier ein paar Tipps und Sehbeispiele.

Nehmen wir das Thema Netzneutralität, die Gleichbehandlung von Daten bei der Übertragung im Net. Ein ziemlich abstraktes Thema. Wie kriegt man es nun auf den Schirm? Weiterlesen

Wie man einen Fernsehbeitrag aufbaut – Teil 1: Organisieren!

Wie baut man einen Fernsehbeitrag? Nicht nur Frischlinge im TV-Geschäft fragen sich das. Auch gestandene Reporter grübeln manchmal, wenn es schnell gehen muss und kein Interviewpartner anbeißt: „Wie soll ich dazu denn was zustande kriegen?“ Die Artikel zum Thema hier auf der Medienpraxis-Seite gehören zumindest zu den am häufigsten gelesenen Blogbeiträgen.

Technician setting up RCA Television Camera

Weiterlesen

Minireportagen: Beispiele, wie Geschichten in Kürze erzählt werden

Reportagen und Dokus sind die Königsklasse auch im Fernsehen: Der halb- oder einstündige Sendeplatz – das Traumziel vieler Journalisten. Es geht aber auch kürzer, vor allem bei Videoreportagen im Web. Schon gut vier Minuten reichen aus, um das Hauptziel einer Reportage zu erreichen: Einblick in andere Lebenswelten zu geben, von denen Zuschauer sonst ausgeschlossen sind. Weiterlesen

Wie man einen TV-Beitrag aufbaut – und wie O-Töne dabei helfen

Nicht nur wer neu beim Fernsehen ist, stellt sich oft die Frage, wie er am besten einen Beitrag baut. Hilfreich beim Finden einer Dramaturgie (beschrieben im Blogpost Wie muss ein TV-Beitrag aufgebaut sein?) ist vor allem ein Blick auf die O-Töne, die zum Thema vorhanden sind. O-Töne sind Leben – und wichtige Säulen in der Struktur eines Stückes. Weiterlesen

Thesen zur Zukunft des Fernsehens

Warum sehen immer weniger junge Leute fern? Wie müsste, wie wird sich das Medium weiterentwickeln? Richard Gutjahr hat dafür in seinem Blog einige Ideen notiert – die ihm während seiner Zeit auf dem Tahrir-Platz in Kairo gekommen sind. Ausgehend von etlichen bereits vorhandenen technischen Entwicklungen blickt er voraus, was diese für unser Fernsehverhalten bedeuten könnten.

In seinem insgesamt sehr lesenswerten JournalismusBlog geht Gerhard Rettenegger davon aus, dass das klassische Fernsehen weiter bestehen wird – trotz Internet. Er verweist dabei auf die USA, wo der Fernseher als Begleitmedium läuft und nebenher im Netz gesurft wird.