„Korrespondentenarbeit beginnt nach der Pressekonferenz“

Politiker sind (auch nur) Menschen – und Sympathie oder Antipathie zwischen ihnen und Journalisten spielt oft auch eine Rolle, wenn es um’s Fachliche geht. Gerade in der Landespolitik schwinden die Distanzen, sagt Dietmar Brück: Er ist seit einem Jahr Landeskorrespondent der Rhein-Zeitung in Mainz und beschreibt in einem Artikel seine Eindrücke der Korrespondentenarbeit.  Ein wichtiger Teil des Redakteursalltags sei das Netzwerken – und private Politiker-Handynummern würden wie der eigene Augapfel gehütet, um im Ernstfall am ministeriellen Apparat vorbei schnell an Infos zu gelangen. Landespolitik sei keinesfalls provinziell, meint Brück. Der Wirbel um Gesetzesentwürfe, politische Anträge und Tagesordnungen verleite manchmal jedoch dazu, die wichtigste Journalisten-Frage zu verdrängen: Ob nämlich diese Geschichte die Leser überhaupt interessiert.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s