Journalist im Visier des Verfassungsschutzes

Wer sich als Journalist regelmäßig mit Rechtsextremismus beschäftigt, muss offenbar damit rechnen, vom Verfassungsschutz beobachtet zu werden. DIE ZEIT berichtet über den Göttinger Journalisten Kai Budler, der als Stadtradio-Redakteur mehrfach über rechtsextreme Demos berichtet hat – und über den die Verfassungswächter Informationen sammelten. Auf die Anfrage des Anwalts von Kai Budler antwortete der Verfassungsschutz laut ZEIT nur unvollständig, eine weitere Einsicht in die personenbezogenen Daten seines Mandanten wurde dem Bericht zufolge verweigert. Mittlerweile ist der Niedersächsische Landesbeauftragte für den Datenschutz eingeschaltet.

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