„Trend zum Krisenunterhaltungsjournalismus“: Wie Reporter über Kriege und Unruhen berichten

Wie arbeiten Krisenreporter, wie hat sich ihr Berufsalltag gewandelt, wie funktioniert die Zusammenarbeit mit Kollegen und offiziellen Stellen? Der Deutschlandfunk lässt dazu in einem sehr hörenswerten Beitrag Korrespondenten und Experten zu Wort kommen. Anlass ist das Buch „Die Vorkämpfer“ der Medienwissenschaftler Stephan Weichert und Leif Kramp, wo in 17 Intensivinterviews führende Reporter erzählen. Die Berichterstattung über die Krisenherde dieser Welt folge immer wieder einem bestimmten Muster, heißt es unter anderem: Medienforscher sehen eine Sensationalisierung in der Berichterstattung, einen hohen Konkurrenzdruck auf die Medienanstalten – und oft wenig Kontinuität. Ist die Krise vorbei, wird ein Land für die Medien schnell wieder uninteressant, kritisiert etwa der ARD-Reporter Christoph Maria Fröhder.

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