„Die Armee des Medienproletariats wird immer größer“

Mit diesem Satz beschreibt Olaf Sundermeyer im neuen journalist die Situation für freie Autoren: Immer mehr Schreiber drängen auf den Medienmarkt, gleichzeitig haben ihre auftraggebenden Redaktionen immer weniger Zeit und offene Ohren für sie und ihre Anliegen. Während Sundermeyer eine nüchtern-kritische Bilanz dieser Beziehungen zieht, rechnet Timo Rieg augenzwinkernd mit „rigide redigierenden Redakteuren“ ab – er kennt wohl das Gefühl, wenn feste Redakteure Texte verschlimmbessern und man nachher Mühe hat, das eigene Geschriebene wiederzuerkennen.

Für die, die sich als Freie bewähren wollen: Ihnen hat das mediummagazin in diesem Monat sein Ratgeberheft (die Journalisten-Werkstatt) gewidmet. Sieben Strategien für freie Journalisten, einiges zum Thema Selbstvermarktung und viele Tipps zum Bloggen, Twittern und Vernetzen – einiges davon ist kürzlich auch auf dem Kongress der Freischreiber besprochen worden.

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