„Nichts glauben! Nichts glauben! Nichts glauben!“ (Klaus Kocks, PR-Mann)

Dicke Etats, immer mehr Personal, neue und ausgefeilte Strategien: PR hat sich zu einer riesigen Branche entwickelt. Ein Deutschlandfunk-Feature von Jörg Wagner zeigt, wie Lobbyisten, Spin Doctors und Strategen immer häufiger versuchen, ihre Ansichten unters Volk und in die Medien zu bringen: Etwa mit gefälschten positiven Bürgermeinungen zur Bahnprivatisierung, mit Anzeigenkampagnen oder mit dem gezielten, unauffälligen Streuen von Informationen. Der Autor spannt den Bogen vom Golfkrieg 1991 über die Atomindustrie bis hin zu Analogkäse und Wikileaks-Enthüllungen. Das Fazit für Journalisten bringt PR-Mann Klaus Kocks am Schluss so auf den Punkt: „Zum öffentlichen Umgang miteinander gehört: Nichts glauben!“

Wie PR die deutschen Onlineredaktionen beeinflusst, beschreibt auch Bernd Oswald in seinem Artikel in der Financial Times Deutschland. Er geht auch auf den uralten Streit der beiden Felder Journalismus und PR ein – und dass immer mehr freie Schreiber in beiden Feldern tätig sind, um  ihren Lebensunterhalt zu sichern.

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